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Jenova Avery, Society-Lady und Geschäftsführerin eines weltweit agierenden
Unternehmens hat sich die Zeit genommen um auf eure Fragen zu antworten.
Ich, Robert Dawson, habe die interessantesten Fragen aus euren Emails
herausgepickt und der liebenswerten Jenova bei einer gemütlichen Tasse Tee
gestellt.
Mal sehen was Sie uns so zu erzählen hat!
"Wie sieht der Alltag einer Jenova Avery aus?"
Alltag? Den gibt es bei mir eher weniger. Ich arbeite an vielen
unterschiedlichen Projekten und habe auch einige gesellschaftliche
Verpflichtungen. Leider lässt sich daraus kein "Standardmäßiger" Alltag
basteln. Aber meine Assistenten geben sich Mühe einen Tag bei 24 Stunden
zu belassen.
"Wie stellen Sie sich Ihren Traummann vor?"
Mein verstorbener Ehemann kam meinem Traummann ziemlich nahe. Er muss
natürlich mit beiden Beinen im Leben stehen und keine Angst davor haben
dafür einzustehen was er will. Humor sollte er nach Möglichkeit auch
besitzen, anders ist es nicht mit mir auszuhalten, befürchte ich.
"Welche Ziele wollen Sie in Ihrem Leben noch erreichen?"
Selbstverständlich sollte die Silkvery ihren Wirkungskreis weiter
ausdehnen; ich würde gerne weitere Geschäftsfelder eröffnen. Privat bin
ich da etwas bescheidener gestrickt.. Ich bin erstmal damit zufrieden
meinen nächsten Geburtstag feiern zu können. In Gotham City ist das ja
manchmal gar nicht so einfach.
"Sind Sie zufrieden?"
Ich bin mit mir im Reinen, wie man so schön sagt. Sicherlich gibt es
einige Wünsche, die ich mir erfüllen möchte und es gibt auch weniger
schöne Dinge in meinem Leben. Aber im Großen und Ganzen: Ja, ich bin
zufrieden.
"Wie würden sie sich einem Blinden beschreiben?"
Ich bin mir sicher, dass ein Blinder allein an meinem Stimmorgan erkennen
wird wie ich ticke. Wenn es ums äußere geht würde ich sagen: Ein
aufgescheuchtes, verwirrtes, meist Kostümtragendes, brünettes Huhn. Diese
Beschreibung + die Charaktereigenschaften, die er über meine Stimme
erkennt ergibt eine Jenova Avery.
"Was ist das musikalischste, was sie je gegessen haben?"
...eine Mozartkugel?
"Welchen Maler würden sie bevorzugen, wenn dieser ein Portrait von
ihnen malen sollte?"
Ich vergöttere Monet. Auch wenn er sich später eher für Landschaften
interessiert hat, wäre er meine erste Wahl. Zu schade, dass er schon tot
ist.
"Erzählen Sie von Ihrem bisherigen Werdegang."
Die Vergangenheit ist unwichtig. Aber was ich verraten kann und auch jeder
weiß ist, dass ich Business Management und Marketing an der Yale
University studiert habe. Tja und dann kam eigentlich schon recht bald die
Silkvery Ltd.
"Was war der glücklichste Moment in Ihrem Leben - was der traurigste?"
Der traurigste Moment... war als ich einen lieben Menschen verloren habe.
Der glücklichste ist mir seither nicht mehr begegnet.
"Haben Sie ein Motto, eine Lebenseinstellung, ein Ideal oder
dergleichen, wonach Sie Ihr Leben ausrichten?"
Mein Leben befindet sich eigentlich in einem ständigen Wandel, es ist
schwer sich an einer "Einstellung" festzuhalten. Man muss bereit sein sich
oder sein Leben zu ändern, wenn man wirklich alles erreichen will was
einem vorschwebt. Also weg mit den Motto's!
"Wer oder Was ist Ihnen in Ihrem Leben am wichtigsten/teuersten?"
Geschäft ist Geschäft. Ich würde lügen wenn ich behaupten würde kein
Workaholic zu sein. Für mich ist meine Firma und die Projekte, die ich
unterstütze am Wichtigsten. Ich habe keine Familie also...
"Sie sind häufig Schirmherrin verschiedener Benefizveranstaltungen. Ist
das nicht ein riesiger Arbeitsaufwand? Was treibt Sie an?"
Soziales Engagement ist heutzutage sehr wichtig. Besonders in einer Stadt
in der Korruption und Kriminalität vorherrschen wie in Gotham City. Es
muss auch Menschen geben, die ab und zu an das Gute im Menschen
appellieren und natürlich welche, die auch bereit sind etwas dafür zu tun.
Ich würde gerne zu all diesen Menschen gehören.
"Jenova, Sie und Bruce Wayne scheinen ein recht enges Verhältnis zu
haben. Ist der begehrteste Junggeselle des Planeten etwa schon vergeben?"
Uns verbindet eine tiefe Freundschaft und Arbeitsbeziehung. Darüber hinaus
teilen wir wohl die Leidenschaft für gutes Essen und angenehme
Unterhaltung. Mehr ist es aber nicht; Bruce Wayne ist immer noch zu haben.
"Und das sollen wir Ihnen glauben?"
Nun ja, das wäre besser für Ihr Interview, Mr. Dawson.
"Ach kommen Sie schon. Nur unter uns... *zwinker* Oder sind Sie etwa
lesbisch?" Anmerkung der
Redaktion: An dieser Stelle musste das Interview leider abgebrochen
werden. Mr. Dawosn wird nach seiner Genesung weitere Fragen
veröffentlichen. |